father ed

avantgarde für zögerer

stefan gebhard: git, voc
axel metzger: drums
raphael schadt: git, perc
ulrich schaller: tastatur, perc
christian wirtz: bass

freiburg, seit 1994

 

...psychoaktive Klanggewächse voll mystischer

Schönheit entspringen aus urgewaltigen Rhythmuserruptionen.

Monumentale überwältigende Fülle im Wechselspiel mit minimalistisch zarter Instrumentierung...

aus delirial repetitiven Beatmustern werden Soundteppiche gewoben,

deren Dichte sich von Takt zu Takt steigert,

perkussive Melodiemotive verlieren sich in frenetischen Improvisationen.

...endlose Beschwörungsformeln hypnotische Trance... nervenzerreissende

Spannung, peitschende Klangwellen ...Stille...

eine Klangreise durch die Jagd-und Abgründe menschlicher und

unmenschlicher Emotionen.

Die Verantwortung beginnt genau dann, wenn man keine Gewissheit mehr hat.“  Jacques Derrida

 „Huh?!?“ Jim Morrison

...bestünde die Notwendigkeit, sich einer möglichen kommerziellen Verwertbarkeit anzunähern, wir würden doch sicher alles tun um unsere Musik  durchschnittlicher Ästhetik zu überantworten.  Gäbe es ein Diktat des gewöhnlichen Geschmacks, wir wären bemüßigt, die Avantgarde des Ordinären zu sein.  Würden die periodisch auftauchenden Trends populärer Unterhaltungsmusik noch kürzere Zyklen durchlaufen, unser Streben wäre es zur rechten Zeit die richtigen Gräber zu öffnen. Wer nach den Assoziationszaunpfählen „alternativer Musikkultur“ (sic!) Ausschau hält, wird sich doch nicht wundern wenn er  hinterrücks erschlagen wird. Wer gerne den tropfenden Speichel aus den Schubladen einfältiger Selbstbeschreibung leckt, wird doch nicht erschrocken sein, wenn ihm direkt ins Gesicht gespuckt wird?

 

Guten Tag, wir sind father ed, komplexe Songstrukturen für angepasste Revolutionäre, tonale Architektur für selbstinitiierte Besserversteher, Avantgarde für Zögerer, Krach für romantische Esoteriker, brachiale Melodien für Mädchen und Frauen ab 38, ethno-perkussive Klangwelten für Einfaltspinsel, Nostalgie für Vergessliche und ganz sicher Musik für Beschreibungsfanatiker:

Eintritt nur für alle!

Postmodern, beliebig, willkürlich, selbstverliebt und selbstüberzeugt: Rockmusik eben oder eben nicht! Ein freudenfeuriges Lamento. Abgesang an den Abgesang. Große Gesten für kleine Bühnen. Große Worte für kleine Hirne. Love, Peace, Hare-Rama –Happiness, Götterdämmerung. Es tut uns leid, wir sind untröstlich, wir meinen es ernst.


Diskographie

Der Bremertal (mc 1995)

II (mc 1995)

KYM (mc 1995 / cd 2005)

III (mc 1996 / cd 2005)

Anatomy of Melancholy (cd 1997)

V more tapes (mc 1998 /cd 2005)

Nothing Songs (2cd 1998)

Candles and Wine (cd 2001)

Que pasa Che de la torre (cd 2001)

Samudra (2cd 2007)

Eat Shit and Die (Split-EP mit My Angry Pony 2009)

 

Gigs

29.05.09   Sternen Auggen
17.04.09   Waldsee Freiburg
31.01.09   KAR Release Freiburg, Mensa Bar // my angry pony // pilot.
24.01.09   Rainbow Immenstadt // my angry pony
22.01.09   Freiburg Bar // my angry pony
13.12.09   Abrissbirne Freiburg // my angry pony

Kontakt

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www.fathered.de
myspace

Stefan Gebhard
Wannerstr. 21
79106 Freiburg

Stimmen  

“Wenn 6 Psychologie- und Philosophiestudenten ein fast zweieinhalbstündiges
Konzeptdoppelalbum samt 50-seitiges (sic!)
Bleiwüstenbooklet über die Eigenheiten und Charakteristiken der
beiden Hirnhälften und ihre Auswirkungen auf das Denken, das
Wesen und Sein an sich veröffentlichen, (…) dann ejakuliert der
klandestine Anthroposoph. (…) Irgendwann schreibt jemand
seine Diplomarbeit über dieses Opus, garantiert. Mein Spatzenhirn
hingegen rafft’s nicht.”


„...father ed sind die Antwort auf die emotionale Verwahrlosung
einer Gesellschaft, die ihre Dekadenz unter dem Deckmäntelchen
pseudo-isierter Moralnormen zu verstecken sucht. Ein
Spiegel für die verheimlichte Sehnsucht nach Ausbruch aus den
Normen...“


„...würden sich father ed noch einem Entwicklungsprozess unterwerfen,
wäre das Ergebnis jenseits menschlicher Vorstellungskraft.
Diese Band ist groß, schwer wie Blei, halluzinogen
und faszinierend. Als wohl einzigste Band des ganzen Kulturfestivals
vermochten sie es, ihr Publikum von der ersten bis zur
letzten Minute zu fesseln...“


„...sie sind die Protagonisten der art of noise, die gegenwärtigen
Stiefkinder postmoderner Dekonstruktion, oder was immer
man unter diesem Begriff verstehen möge. father ed zelebrieren
ihre psychosen so verzerrmatschig wie gedopte Psychedelia
nur sein kann: Minutenlange, dahinfliessende Klangerruptionen,
hypnotisch, delirial, halluzinogen...“


„...Intriguing and mysterious. Acidity and sciamanism, hypnotic
postrock with oriental inspired and african influences shoots
for this hippy band of the 21st century...“


„...Klasse, ich fühle mich wie drogengeschwängert auf einer
Weltraumreise, die mich in fremde Space-Sphären
entführt...Dies ist bestimmt keine Musik für schwarz/weiss
Denker. Nein, dieser Sound ist innovativ. Kommt mal druckvoll,
mal schleppend, mal wabernd daher! Lange nicht mehr so abgefahrenen
genialen Sound gehört. Weit weg davon, um Vergleiche
mit anderen bekannten Bands aufzustellen. Ich kann den
Jungs nur meinen uneingeschränkten Respekt zollen...“

„...die Songstrukturen scheinen spiralförmig angelegt zu sein, Takt um Takt windet man sich einem unausweichlichen Höhepunkt zu. Der Refrain gerät zur Elegie, zuckersüß dann gewaltig, aggressiv und zerbricht in einem schmetternden Break. Die Soundfetzen klatschen von der Wand und mischen sich mit den völlig sphärischen Sounds, die nun von den Herren father ed aus ihren Instrumenten gestreichelt werden. Minutenlange Passagen tranceartiger Verlorenheit, einlullende Schmeichelmelodeien, ein pastellfarbener Trip durch das Schlaraffenland...“